Zum Abschluss des Jahres gehört für viele ein prachtvolles Feuerwerk dazu. Während fröhlich gefeiert wird, beginnt allerdings für jährlich rund 100 Kinder österreichweit das neue Jahr mit schweren Verletzungen in der Notaufnahme des Krankenhauses. Unvorsichtiger Umgang mit Knallern, Feuerwerkskörpern und Co führt zu schweren Verbrennungen, Augenverletzungen und Hörschäden.
Die häufigste Verletzung ist die Verbrennung der Hände, weil Kinder die Kracher zu lange in der Hand halten. Schwere Verbrennungen an den Genitalien sowie im Lendenbereich werden durch Knallfrösche verursacht, die sich in den Hosentaschen durch Reibung selbst entzünden.
Im Alltag helfen einige einfache Punkte, Gefahren beim Silvesterfeuerwerk zu verringern:
- Gehen Sie zum Schutz von Kindern, zur eigenen Sicherheit sowie auch zum Wohl von Tieren und Umwelt maßvoll mit der Silvesterknallerei um!
- Feuerwerkskörper der Klasse 1 sind grundsätzlich ab 12 Jahren erlaubt, Feuerwerkskörper der Klasse 2 ab 16 Jahren.
- Sprechen Sie mit Kindern über die Gefahren beim Umgang mit den Feuerwerkskörpern und üben Sie mit älteren Kindern gemeinsam das sichere Abschießen!
- Großen Sicherheitsabstand beim Abschießen einhalten!
- Kaufen Sie nur behördlich genehmigte Feuerwerksartikel (BAM-P I+II)!
- Knallartikel NIE in die Nähe anderer Personen werfen!
- Raketen auf ebenem Untergrund kippsicher aufstellen!
- Keine Kontrollen, falls keine Zündung erfolgt ist!
- Verzichten Sie unbedingt auf das Herumbasteln an Raketen sowie die „Nachbesserung“ oder das erneute Zünden von Blindgängern am Neujahrstag!