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Schulprojekt „Augen auf die Straße, fertig, los!“: 5 Klassen aus den KinderSicheren Bezirken durften sich über je € 200,- freuen

Die 1a der MS Edelschrott zählt zu den glücklichen Gewinnern. :)

Pressemitteilung – 16. September 2021

 

Rund ein Drittel aller Unfälle im Straßenverkehr ist in Österreich auf Ablenkung und Unachtsamkeit – allen voran durch das Smartphone – zurückzuführen. Der Verein GROSSE SCHÜTZEN KLEINE hat deshalb mit Unterstützung des Verkehrsressorts des Landes Steiermark das Schulprojekt „Augen auf die Straße, fertig, los!“ entwickelt. Volksschulen, Mittelschulen und Gymnasien (Unterstufe) aus den KinderSicheren Bezirken Deutschlandsberg, Leibnitz, Voitsberg und Leoben konnten mit ihrer Teilnahme zum Projektauftakt 5 mal 200 Euro für die Klassenkassa abstauben.

 

Unter den Klassen der 2.-6. Schulstufe aus den KinderSicheren Bezirken Deutschlandsberg,  Leibnitz, Voitsberg und Leoben, die einen kreativen Beweis ihrer Projektteilnahme eingereicht hatten, verloste der Verein GROSSE SCHÜTZEN KLEINE nun je 200,- Euro für die Klassenkassa. Zahlreiche Klassen nahmen am Projekt teil und erarbeiteten Kurzvideos, Plakate, Zeichnungen, Gedichte und sogar Gebete rund um ihre Sicherheit im Straßenverkehr. Zu den Gewinnern zählten: MS Edelschrott (VO), MS Gleinstätten, MS Wolfsberg im Schwarzautal, VS Lang (alle LB), BG Leoben.

 

Passend zum Schulbeginn: Projekt „Augen auf die Straße, fertig, los!“ für 2. bis 6. Schulstufe

Kinder gehen im Grunde davon aus, dass Autofahrer sie jederzeit sehen. Um sie auf diesen fatalen Irrtum aufmerksam zu machen, hat der Verein GROSSE SCHÜTZEN KLEINE mit Unterstützung des Verkehrsressorts des Landes Steiermark das Projekt „Augen auf die Straße, fertig, los! – Gib der Ablenkung keine Chance“ entwickelt. Hier dreht sich alles um Fragen wie „Wie erkenne ich als Kind bzw. als Autolenker, ob der jeweils andere Verkehrsteilnehmer mich bzw. mein Verhalten überhaupt wahrnimmt?, „Wie erleben Kinder den Verkehr, wenn sie zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Scooter unterwegs sind?“, „Was macht es mit mir, wenn ich im Straßenverkehr mit Kopfhörern laut Musik höre?“ etc. Den Kindern wird vermittelt, wie sie sich im Zweifelsfall verhalten sollen: nämlich defensiv. Das heißt z.B., dass der Zebrastreifen erst betreten werden darf, wenn sich das Kind durch Blickkontakt davon überzeugt hat, dass der Autofahrer auch tatsächlich stehenbleibt. „Unsere Projektunterlagen bestehen aus fertig aufbereiteten Geräusche-Rätseln, Bildern mit Gefahren-situationen, Anleitungen für Bewegungs- und Aufmerksamkeitsübungen, Laufpuzzles u.v.m. Die Kinder erleben, wie leicht sie im Alltag und vor allem auch auf der Straße abgelenkt werden können und wie sie erkennen können, ob andere Verkehrsteilnehmende aufmerksam sind – Stichwort Blickkontakt. Im Sinne des zeitgemäßen E-Learning-Konzepts stellen wir den Schulen ergänzende Inhalte in unserem Online-Klassenzimmer zur Verfügung“, so Sabine Jahn, Projektleiterin der KinderSicheren Bezirke.

 

Die Online-Unterrichtsplattform steht Volksschulen, Mittelschulen und Gymnasien (Unterstufe) zur Verfügung: www.grosse-schuetzen-kleine.at/e-learning


Die gesamten Projektmaterialien können kostenfrei beim Verein GROSSE SCHÜTZEN KLEINE angefordert werden: Isabella Kranacher, 0316/385 13764, isabella.kranacher@uniklinikum.kages.at

 

Grundlegende Sicherheitstipps für alle Verkehrsteilnehmenden

Eine fehlerverzeihende Verkehrsinfrastruktur ist die Basis für eine Verbesserung der Verkehrssicherheit, eine fehlerverzeihende und somit fehlerkompensierende Aufmerksamkeit ermöglicht dahingehend jedoch erst den Durchbruch. Denn nicht nur die sogenannten Hauptunfallverursacher sind oftmals vor einem Crash unaufmerksam oder abgelenkt, sondern auch die sogenannten Nicht-Hauptunfallverursacher, also die Unfallopfer. Daher liegt in einer Verkehrslandschaft mit Achtsamkeit und Aufmerksamkeit bei beiden Unfallbeteiligten noch ein großes Potential für die Verkehrssicherheit.

  • Bewusstmachen der Gefahr durch die Nutzung des Smartphones oder Earpods
  • Vermeiden von Zeitdruck, denn unter Druck steigt das Risiko von Ablenkungen enorm an.
  • Die Gedanken bleiben bei der Fahrt bzw. bei der Verkehrssituation und schweifen nicht ab.
  • Verkehr im Blick behalten – das gilt immer
  • In einer Fußgänger-Gruppe vor dem Überqueren einer Straße das Gespräch unterbrechen.
  • In einer Gruppe nicht „lemmingartig“ dem anderen folgen, sondern selbst die Verkehrssituation beurteilen
  • Multitasking vermeiden – am Steuer, zu Fuß, auf dem Fahrrad und Moped
  • Wenn man glaubt, während der Fahrt etwas anderes Wichtiges tun zu müssen: kurz anhalten.
  • Handy in der Tasche lassen – egal, wie lang man unterwegs ist.
  • Navi vor der Fahrt programmieren
  • Touchscreens haben keine haptische Orientierung, daher ist der Blick unweigerlich beim Bedienen auf diesen gerichtet.

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