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Spielplatz

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Beim Turnen auf Spielplatzgeräten wie Schaukeln, Rutschen, Klettergerüsten aber auch Trampolinen kann der Nachwuchs seinen Bewegungsdrang ausleben und sich so richtig austoben. Bewegung ist grundsätzlich auch die beste Unfallprävention – jedoch sollte man gewisse Sicherheitstipps beachten. Denn fast 9.000 Mal pro Jahr werden Kinder in Österreich beim Spielen an klassischen Spielplatzgeräten und Trampolinen so schwer verletzt, dass sie ein Krankenhaus aufsuchen müssen.

Im Alltag helfen drei einfache Punkte, Ihr Kind vor Verletzungen an Spielplatzgeräten zu schützen:

Daten und Fakten

  • Von den 4.700 Unfällen an klassischen Spielplatzgeräten, die jährlich an Österreichs Spitälern verzeichnet werden, passieren die meisten an der Schaukel, gefolgt von Klettergerüst und Rutsche.
  • Weitere 4.200 Kinder müssen pro Jahr österreichweit nach einem Trampolinunfall im Krankenhaus versorgt werden.
  • Besonders gefährdet an klassischen Spielplatzgeräten zu verunfallen sind Kinder bis fünf Jahre (47%). Der Unfall am Trampolin verteilt sich hingegen über alle Altersgruppen der Kinder nahezu gleichmäßig.

 

Gefahrenquellen

  • Kleidung mit Kordeln, Schals, Helme, Schlüsselbänder – Gefahr des Hängenbleiben/Strangulierens!
  • Nässe – Gefahr des Abrutschens an Klettergerüsten & Co.
  • Motorische Überforderung kleinerer Kinder durch z.B. Hinaufheben auf ein hohes Klettergerüst
  • Herumliegende Gegenstände wie Fahrräder, Scooter, Rucksäcke – Sturzgefahr!
  • Defekte Spielplatzgeräte, falscher Aufbau, instabiler Stand, ungeeignete Bodenbeschaffenheit
  • Zu viele Kinder gleichzeitig auf einem Spielplatzgerät
  • Fehlendes Netz beim Trampolin

 

Weitere SicherheitsTIPPS für ein ungetrübtes Spielplatzvergnügen:

  • Unterziehen Sie die Spielplatzgeräte regelmäßig einem kurzen Sichttest: Stehen Schrauben hervor?, Sind Holzsplitter sichtbar?, Sind Leitern, Sprossen, Seile etc. gut befestigt und in gutem Zustand?, Befindet sich ein geeigneter Boden im Bereich von Schaukeln, Rutschen und Klettergeräten? (gut geeignet: Rindenmulch, Hackschnitzel, Sand, Kies, Fallschutzmatten)
  • Jeder kann mit seinem Verhalten einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit leisten, z.B. sollten Fahrräder, Roller und Rucksäcke nicht im Spielbereich abgestellt werden (Sturzgefahr!).
  • Für kleine und unerfahrene Kinder sollte eine Aufsichtsperson in der Nähe sein und die Geräte in Sichtweite der Terrasse oder des Hauses aufgestellt werden.
  • Erwachsene sollten dem Kind zeigen, wann es auf dem Spielgerät gefährlich werden kann.
  • Auch das Umfeld der Spielgeräte sollte kindersicher sein: Gartengeräte, Teich, Regentonne, morsche Bäume, giftige Pflanzen, Pflanzenschutzmittel

 

KaufTIPPS für private Spielplatzgeräte

  • Überprüfung des Geräts hinsichtlich Aufstellungsort und Beanspruchung
  • Entscheidung für möglichst stabile Ausführung/Hölzer
  • Verschraubungen einer Vernagelung der Teile vorziehen
  • Schrauben im Holz versenkt
  • Keine scharfen Ecken und Kanten
  • Keine Spalten, in denen ein Einklemmen möglich ist
  • Auf Sicherheitszeichen (GS-Zeichen, TÜV-Zeichen) achten

Achtung: Mit dem Aufstellen eines Spiel- oder Sportgerätes im eigenen Garten übernimmt der Eigentümer auch die Verantwortung für Nachbarskinder!

 

SicherheitsTIPPS für den Aufbau von Spielplatzgeräten

  • Anweisungen in der Gebrauchsanleitung unbedingt einhalten
  • Geeigneten Ort im Garten auswählen
  • Auf sicheren Stand, d.h. ebene Fläche, achten
  • Pfosten tief genug eingraben oder besser einbetonieren (Schaukel 60 cm tief)
  • Auf gute Drainage achten
  • Abstände zu Wegen, Mauern, Bäumen, Beeteinfassungen einhalten
  • Falldämmende Bodenfläche einplanen: Rindenmulch/Hackschnitzel in einer Dicke von 20 cm, Sand, Feinkies, Fallschutzmatten

 

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Das Infoblatt "Sicher am Spielplatz" können Sie hier herunterladen: