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Silvesterfeuerwerk

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Im Alltag helfen einige einfache Punkte, Gefahren beim Silvesterfeuerwerk zu verringern:

Zum Abschluss des Jahres gehört für viele ein prachtvolles Feuerwerk dazu. Während fröhlich gefeiert wird, beginnt allerdings für jährlich rund 100 Kinder österreichweit das neue Jahr mit schweren Verletzungen in der Notaufnahme des Krankenhauses. Unvorsichtiger Umgang mit Knallern, Feuerwerkskörpern und Co führt zu schweren Verbrennungen, Augenverletzungen und Hörschäden.

Die häufigste Verletzung ist die Verbrennung der Hände, weil Kinder die Kracher zu lange in der Hand halten. Schwere Verbrennungen an den Genitalien sowie im Lendenbereich werden durch Knallfrösche verursacht, die sich in den Hosentaschen durch Reibung selbst entzünden.

Deshalb Kinder immer nur unter Aufsicht Knaller oder Raketen abschießen lassen.

8-15jährige Buben besonders gefährdet

Eine besondere Risikogruppe sind Buben von acht bis 15 Jahren. Für sie haben die Silvesterknaller eine besondere Faszination. Erfahrungsgemäß nützt es nichts, den Kindern das Schießen zu verbieten. Sehr viel für die Sicherheit können die Eltern aber bereits vorab tun, wenn sie mit den Kindern über die Gefahren beim Umgang mit den Feuerwerkskörpern sprechen und gemeinsam sicheres Abschießen üben. Herumbasteln an Raketen sowie die „Nachbesserung“ oder das erneute Zünden von Blindgängern am Neujahrstag ist strikt verboten.

Am wichtigsten ist immer – Gefahren und Unfallquellen erkennen und beseitigen. Dann wird das Silvesterfeuerwerk zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Und so gehen Sie ganz sicher!

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