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Gitterbett

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Regel Nummer Eins: Stellen Sie sicher, dass Ihr Kind nicht herausfallen kann!

Gefahrenquellen:

Laut DIN EN 716 sollte der Gitterabstand der Stäbe zwischen 4,5 und 6,5 cm liegen. Es sollte Ihrem Kleinkind nicht möglich sein, seinen Kopf (und damit auch den ganzen Körper) durch das Gitter hindurchzuzwängen; auch sollte nicht die Gefahr bestehen, dass sich das Kind mit Händen oder Füßen im Gitter verhakt.

Wenn Ihr Kind geschickt und groß genug ist, um aus dem Gitterbett zu klettern, schaffen Sie am besten eine Gitterbetterweiterung an, über die das Kind nicht hinwegklettern kann. Sinnvoller ist allerdings, einzelne Gitterstäbe herauszunehmen, so dass das Kind nicht aus dem Bett fallen oder herausgehen kann. Falls die Matratze nahe genug am Boden aufgelegt ist, können Sie das Geländer des

Gitterbetts auch abnehmen. Sie können alternativ auch ein kleines Kinderbett mit einem “Jugendgeländer” anschaffen.

Bringen Sie Regale niemals über dem Gitterbett des Babys und auch nicht über dem Bett eines größeren Kindes an!

Schlafsack

Die ersten Monate verbringt Ihr Kind zum größten Teil in seinem Bettchen mit Bettdecke oder Schlafsack. Durch den großen Bewegungsdrang Ihres Kindes kann es die Bettdecke allerdings leicht über den Kopf ziehen oder wegstrampeln. Sind Ihre Kleinen von Kopf bis Fuß vollständig in die Decke eingehüllt, kann es sein, dass sie zu warm liegen, die verbrauchte Luft einatmen und schlimmstenfalls sogar ersticken. Umgekehrt fangen sie an zu frieren, wenn sie sich erst einmal freigestrampelt haben. Verwenden Sie daher unbedingt Schlafsäcke.

Ein Schlafsack in der richtigen Größe ist für Kinder bis zu zwei Jahren sicherer als eine Bettdecke. Als Faustregel dafür gilt: Körpergröße plus zehn Zentimeter bieten Spielraum zum Wachsen.

Die kleinsten Baby-Schlafsäcke sind ungefähr 70 Zentimeter lang. Neugeborene schlafen aber normalerweise ruhig, deshalb reicht in den meisten Fällen auch eine Decke. Außerdem sind sie ohnehin regelmäßig wach und stehen somit unter ständiger »Kontrolle«. Der Schlafsack wird dann wichtig, wenn Ihre Kleinen versuchen, die Decke wegzustrampeln. Manche Kinder fangen damit schon nach wenigen Wochen an, andere erst mit fünf Monaten.

Wir von GROSSE SCHÜTZEN KLEINE empfehlen Ihnen Babyschlafsäcke mit einem Brustteil und zwei Öffnungen für die Arme. So kann Ihr Kind in den Schlafsack nicht hinein- oder herausrutschen. Hat sich Ihr Kind im Inneren des Schlafsackes verheddert, kann auch Erstickungsgefahr bestehen.

Bei einer Bettdecke sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Ihr Baby mit den Füßen am Ende des Bettes liegt und die Bettdecke mit einem Knoten oder Bettdeckenhalter befestigt ist. Sonst rutscht Ihr Kind mit dem Kopf unter die Decke.

Vermeiden Sie ein Daunen- oder Federbett, da es zu einer Überwärmung Ihres Kindes führen kann. Auch bei einem Schaffell im Babybettchen kann der Wärmeausgleich nicht optimal funktionieren.

Schnullerketten

Die Längen von Schnullerketten oder Kordeln sind in der Norm DIN EN 1400-1 (2002-12): “Artikel für Säuglinge und Kleinkinder – Schnuller für Säuglinge und Kleinkinder” festgelegt. Demnach dürfen die Ketten nicht länger als 22 cm sein, um eine Strangulation zu vermeiden. Verlängern Sie Schnullerketten niemals selbst! Befestigen Sie Schnuller niemals mit Bändern oder Kordeln, am Hals oder Körper des Kindes. Bringen Sie den Schnullerhalter stets an der Kleidung des Kindes an. Achten Sie auch auf leicht lösbare Kleinteile, vor allem bei Schnuller-Perlenketten.