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Internationale Auszeichnung für Kindersicherheit im Bezirk Leoben und an der NMS und VS Eisenerz

Schlager, Kreutzwiesner, Vosskuhler, Till, Holzweber mit Schülerinnen der NMS Eisenerz

Pressemitteilung – 24. Mai 2019

 

Im KinderSicheren Bezirk Leoben und im Speziellen auch an der Neuen Mittelschule und Volksschule Eisenerz werden Kindersicherheit und -unfallprävention seit Jahren groß geschrieben. Unterstützt vom Verein GROSSE SCHÜTZEN KLEINE geben zahlreiche Menschen verschiedenster Organisationen in unzähligen Projekten, Maßnahmen und Aktionen ihr Bestes, um schwere und unnötige Kinderunfälle verhindern zu helfen. Am 22. Mai wurde der KinderSichere Bezirk Leoben als “Safe Children Community“ zertifiziert. Die beiden Schulen dürfen sich von nun an “International Safe Schools“ nennen. Die Zertifizierung führte Max Vosskuhler vom WHO Collaborating Centre on Community Safety Promotion aus Phoenix/Arizona durch.

 

Die NMS Eisenerz ist die erste NMS in Österreich die als „International Safe School“ zertifiziert wurde. Die VS Eisenerz ist die zweite VS in Österreich die diese Zertifizierung erhalten hat. Die stolzen SchülerInnen und PädagogInnen der NMS und VS Eisenerz sowie zahlreiche Ehrengäste feierten diese hohe internationale Auszeichnung im Innerberger Gewerkschaftshaus.

Untermalt wurde dieser besondere Anlass von einem bunten Programm aus Liedern, Tänzen und Sketches der SchülerInnen und PädagogInnen, moderiert von Erich Weniger.

 

Zitate der Zertifizierungsfeier:

 

Bezirkshauptmann HR Dr. Walter Kreutzwiesner, Co-Vorsitzender des KinderSicheren Bezirks Leoben: „Heute feiern wir ein dreifaches Fest für die Kindersicherheit. Die Zertifizierung des KinderSicheren Bezirks Leoben zur “Safe Children Community“ spannt den Bogen über bisher 5 Jahre intensive Kindersicherheitsarbeit im Bezirk. Und wir werden auf jeden Fall weitermachen – denn es wurde nachgewiesen, dass die Unfallzahlen im Bezirk in den letzten 5 Jahren bereits gesunken sind. Herzlichen Dank an alle UnterstützerInnen für die unzähligen Aktivitäten, um Kinderunfälle zu vermeiden.“

 

Univ.-Prof. Dr. Holger Till, Präsident Verein GROSSE SCHÜTZEN KLEINE und Vorstand Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendchirurgie Graz: „Als Verein GROSSE SCHÜTZEN KLEINE sind wir seit Jahren bemüht, für die Sicherheit der Kinder im Bezirk zu sorgen. Bitte geht den Weg gemeinsam mit uns weiter – jedes unverletzte Kind ist unsere Mühen mehr als wert.“

 

Bgm. Christine Holzweber, Eisenerz: „Ich bin stolz einer Stadtgemeinde vorstehen zu dürfen, die Kindersicherheit so intensiv lebt.“

 

VS-Direktorin Andrea Hambammer: „Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung. Ohne meine engagierten Kolleginnen aus VS und NMS wäre dieser Weg nicht möglich.“

 

NMS-Dir. Anton Haißl: „Kindersicherheit muss von allen mitgetragen werden, damit sie optimal funktionieren kann. Das ist an unserer Schule definitiv der Fall. Einen speziellen Dank möchte ich meinen PädagogInnen Anita und Hannes Traxler sowie Eva Zagorz aussprechen.“

 

 

Was ist ein KinderSicherer Bezirk (Safe Children Community)?

Die Lenkungsausschüsse der KinderSicheren Bezirke initiieren Projekte und Maßnahmen zur Erhöhung der Kindersicherheit.

GROSSE SCHÜTZEN KLEINE koordiniert dieses ambitionierte Beteiligungsprojekt.

Ziel: Vor allem schwere Kinderunfälle und Kinderunfälle mit bleibender Behinderung – aber auch unnötige bzw. leicht verhinderbare – sollen wesentlich reduziert werden. Das Gefahren- und Risikobewusstsein der Bevölkerung soll dabei erhöht werden.

Basis: Die internationalen Indikatoren für Safe Children Communities – entwickelt vom WHO Collaborating Centre on Community Safety Promotion mit Sitz am Karolinska Institut der Medizinischen Universität in Stockholm – sind ein wichtige Basis für das Projekt.

Struktur: Die großteils ehrenamtlichen Lenkungsausschuss-Mitglieder des jeweiligen KinderSicheren Bezirks arbeiten dabei eng mit GROSSE SCHÜTZEN KLEINE zusammen.

Finanziell unterstützt wird dieses Beteiligungsprojekt vom Land Steiermark und auf Bezirksbasis vom Sozialhilfeverband. Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Bezirkshauptmannschaft, dem Sozialhilfeverband, dem Gemeindebund, den Gemeinden, Bildungseinrichtungen, Einsatzorganisationen, der Exekutive und den im Bezirk tätigen Vereinen und Institutionen.

 

Was ist eine „International Safe School“:

Die Themen Gesundheit, Sicherheit und Unfallprävention stehen im Zentrum einer „International Safe School“.
Eine „Safe School Community“ ist darauf ausgerichtet, in Partnerschaft mit allen in der Schule wirkenden Personen in und rund um die Schule die Gesundheit und Sicherheit zu fördern. Damit soll die Schule zu einem Ort werden, an dem sich Kinder und Jugendliche möglichst gesund und unfallfrei entwickeln und lernen können. Oberstes Ziel ist es, das Gefahren- und Risikobewusstsein der SchülerInnen, Eltern und PädagogInnen zu erhöhen, um damit eine Senkung der Kinder- und Jugendunfälle zu erreichen.